Das ist jetzt nicht witzig!

Oder?
Oder?
Oder???

Eben grade war es eben genau das:
„Das ist jetzt nicht witzig!“

Und das ist?
Eben! Ein wunderbarer Streit um Wahrheit, verziert mit einer persönlichen Verletzung.

Wäre  schön, nur von guten Witzen umgeben zu sein!
Sind wir aber nicht.
Nur von Wahrheit. Und manchmal von Verletzungen.

Also:
Also:
AAALLLLSSOOOO:

1) Diskussion über Wahrheit führen
oder:
2) persönliche Verletzung ansprechen

Falls es ´was konstruktiver werden soll.
Oder vielleicht einen richtig guten Witz erzählen … und hinterher sagen:
DAS war jetzt witzig?

hm …
Viele Grüße von Cornelius Filipski

 

 

Das hab ich Dir schon 1000x gesagt!

„Du kannst nicht mit dem Bus zum Klettern fahren! … das hab ich Dir schon 1000 mal gesagt!“
sagt die Mutter zum Kind.

… zack habe ich einen neuen Blogeintrag.
Denn so eine schne Quaestio-Situation findet man auch nicht immer.
Oder doch?

Nun, auf jeden Fall: das hier ist eine!

Denn Kletter-Junge, lass Dir sagen, es gibt nun zweierlei zu besprechen!
1) die Busfrage
2) den Frust Deiner Mutter Sachen zu wiederholen.
… oder: die sich anbahnende Frustration Deiner Mutter darber, den Eindruck zu gewinnen, Gesprchsinhalte hufig zu wiederholen.

Deshalb Kletter-Junge: Vermische beides nicht – und vieles wird besser.
Und viel Spa beim Klettern natrlich!
Cornelius Filipski von Antwort-N

Stimmt das, was Sie jetzt lesen werden?

Nachbarn die Schlüssel für’s Blumengießen geben. Autokauf. Bioeiersuche. Kommunikationstrainerbloglektüre.

Hat alles mit Vertrauen zu tun.*

Fake News und Nachrichten insgesamt … äh, auch.

Deshalb nehmen wir heute einen großen Topf, mischen Erfahrungen, Vorbilder und viel viel Kommunikation. (aaaaah, ich mag den Teil mit der „vielen Kommunikation“)
Waschen vorher noch die eigene Ängste und Vorurteile gut ab und bewahren sie in einem Sieb auf … wir brauchen sie später noch. Später!!

So: Und jetzt abschmecken und einen großen Schluck Vertrauen genießen.

Stimmt das so?
Viele Grüße,
Cornelius Filipski von Antwort-N

*.. ja, Ingmar: und mit Komposita …

„Das werden wir ja sehen!“

Wir sehen hier vor allem, dass der ganze 2. Teil der Äußerung … der mit dem „ob“ … weggelassen wurde.

So sehen wir gar nicht viel.
Das, was wir sehen werden, ist nicht zu hören, wird aber mitgemeint.
Wer als „wir“ etwas sehen wird, ist auch so ganz klar nicht.

Puh, kalt dort draußen.
Wir haben wieder ein festgefrorenes Schneeglöckchen der Kommunikation gefunden.
Wer hat das kommen sehen.

Winterfrische Grüße,
Cornelius Filipski von Antwort-N

Perspektiven Spaziergang

Grade eine Straße entlang gegangen, die ich bisher nur mit dem Rad und in der anderen Richtung kannte.

Genau wie beim vertrauten Miteinander im Alltag:
Manchmal braucht es ein anderes Tempo oder eine neue Perspektive … oder einfach einen Winter-Spaziergang, um in der Kommunikation etwas zu verändern.
Frühlingshafte Grüße aus dem neuen Februar,
Cornelius Filipski von Antwort-N

Der Bus fährt nicht

„Los beeilt Euch mal, der Bus kommt gleich.“

… doch die Straße ist lang und vor allem: Sie ist leer.

Es fährt auf dieser Straße grade kein Bus!
Er kann – jetzt mal rein physikalisch – gar nicht gleich kommen.*
Also. Warum diese Information, die so eindeutig restlos und komplett falsch ist?

Naja, die eigene Unruhe hat einfach zu wenig Wucht.
So sieht´s doch aus.

Und mehr Wucht in der Kommunikation ist immer gut.
Bääm!

Viele Grüße,
Cornelius Filipski

 

*ja, Ingmar, klar: „The knight bus“ … aber das hier ist eben doch bloß Marburg-Muggle-Town.

 

Üben

Warum wird beim Thema „Kommunikation lernen“ immer an Seminare gedacht?
Oder an Bücher?
Oder vielleicht sogar an Podcasts?

Wir sind alle immerzu und immerwieder in Gesprächen und Situationen, in denen wir üben können.

Genauso, wie man Blogschreiben beim Blogschreiben und Bloglesen beim Bloglesen und Klicken beim Klicken üben kann.
Ähm … und tut.

Einen schönen, übungsreichen Tag!
Cornelius Filipski von Antwort-N

Liste der überflüssigen Worte – 3

War ein schöner Urlaub. Oder?

Oder auch:

War ein schöner Urlaub, oder?

War eine schöne Idee mit der Lister der überflüssigen Worte, oder?
Dieses „…,oder?“ hat sich im grade vergangenen Urlaub ganz weit nach oben geschoben auf der Liste.

Denn es bringt zuviel Unsicherheit auf´s Tableau und vor allem schwächt es das vorher Gesagte erheblich ab.  Ja, es wertet es ab.

Tut es doch, oder?

Viele urlaubserholte Grüße,
Cornelius Filipski, von Antwort-N

hab´s kommen sehen

Wenn ein Paar den schönen sonnigen Sonntag für eine kleine Ausfahrt mit dem Fahrrad nutzt, dann ist das schön.

Wenn eine Person plötzlich stürzt, natürlich nicht so.
Nichts Schlimmes passiert, nur auf dem Kies weggerutscht.

Doch dann das:
„Das hab´ich kommen sehen.“

Wow! Wowow! Das hab´ich kommen sehen.
Was für eine Ausfahrt – die ganze Zeit diese Ahnung im Hinterkopf.
Und es dem Menschen dort unten im Kies – danach – zu sagen.
Was soll er denn bitte mit dieser Information machen??
Was für ein schöner sonniger Sonntag!

Ich finde, das war so nicht zu erwarten.
Beeindruckte Grüße an diesem sonnigen Montag,
Cornelius Filipski von Antwort-N

Zu viel Sonnenschein?

Rahmenbedingungen sind für ein Gespräch wichtig. So wichtig, dass sie manchmal das Gespräch stark beeinflussen. So stark, dass es nicht klappt oder nicht vorankommt.
Manchmal ist es zu laut. Manchmal gibt es zu viel Drumherum – zum Beispiel Publikum.
… doch gibt es auch zu viel Sonne?

Heute saß ich in einem Gespräch unter einem Baum. Mitten in einer Blumen-, Pusteblumenwiese.
In der Sonne.

Da kam bei mir im Nachhinein die Frage auf, ob´s auch zu viel werden kann.
Also: Zu viel Sonnenschein in einem Gespräch?

In dem Gespräch heute nicht. Ein schönes Gespräch – und eine schöner Ort.
Ein gutes Ergebnis.

Vielleicht ist das ja eine schöne Richtung für´s Denken bei der nächsten Gesprächsvorbereitung:
Wie viel muss ich machen, wie viel von den guten Rahmenbedingungen ist nötig, damit das Ganze auf der Seite des Schlechten wieder hinüber kippt?

Viele Grüße von der immer noch guten Blumenwiesen-Seite,
Cornelius Filipski von Antwort-N