Einträge von Cornelius Filipski

Angst als großes Wort und große Schwester

Grade im Büro über Angst gesprochen. Über die Angst im eigenen Leben und die Angst vor politischen Entwicklungen. Wieder wird deutlich: Angst ist ein großes Wort. Grade, wenn man mit anderen Menschen über die eigene Angst spricht, entwickelt sie viel Kraft. Denn Angst ist Ursprünglich, Unbändig, Unzähmbar! Und natürlich: Unvernünftig, denn sie ist so gar […]

Magst Du das …? Nein!

„Magst Du das mitnehmen?“ … gestern wieder am Nebentisch im Café gehört. Zwei Dinge dazu: 1  Mag ich? Ich mag Dinge, die mir wichtig sind. Die sind mir sogar so wichtig, dass ich sie eben … nunja … wirklich mag. Wenn ich etwas tun „mag“ – ein Buch mitnehmen, mitkommen, eine Aufgabe übernehmen … dann […]

In´ Au! goriert

Tja. Jetzt hält jemand feierliche Reden, der nur den einen Stil und die eigene Marke kann. Trump ist jetzt Präsident – und nutzt eben nicht die Chance, die ein Ritus wie die Antrittsrede eben bietet. Rhetorisch die Energie so hoch zu halten –  über die verschiedenen Phasen der öffentlichen Kommunikation hinaus. … puh. Die viele […]

aaaah: reden! miteinander. Lesen!

Oft sind Artikel in Magazinen über rhetorische Frage, über konstruktives Miteinander-Sprechen zu platt. Dieser hier ist es nicht. Er ist gut. Lara Fritzsche schreibt über das Argumentieren zu wirklich schwierigen Themen. Und sagt, dass es die Haltung ist, die zählt. Ha. „Das sehe ich absolut anders“ Mein erster Impuls: Wirklich gute Coffee-Table-Literatur für Kommunikationsseminare. … […]

fake nu´s

Das Radio hat behauptet: Fake News seien einfach an Rechtschreibfehlern zu erkennen. Das ist doch ´mal ein schöner Lackmustest. Der allerdings bei Podcasts nicht wirklich greift. Viele Grüße, von Cornelius Filipski von Antwort-N. p.s. wie schreibt man eigentlich Lackmus? C.F.

… ist doch nicht so schlimm! …

„Ist doch nicht so schlimm“ – ist manchmal egal … und manchmal schlimm. Grad gestern wieder gehört: „Ist doch nicht so schlimm!“ Ein Klassiker für´s Üben: Was ist eigentlich gemeint? Was soll das Gegenüber eigentlich hören … beziehungsweise tun? Doch davon abgesehen, aus meiner Sicht, auch jedes Mal ein schönes Beispiel für die Macht, die Menschen […]

Donald Trump: zur Person – Teil 2

Ein Blog zur Kommunikation und zur Rhetorik kommt heutzutage ohne Hinweise auf Donald Trump nicht aus. Ich würde ja gerne anderes Material nutzen. …. obwohl… Trump bietet häufig so pure Essenz, dass die Prinzipien schön deutlich werden! Hier geht Trump auf die Rede von Meryl Streep ein. Und geht dabei wie fast immer direkt auf diese Ebene: Die […]

Meryl Streep: zur Person – Teil 1

Meryl Streep macht einen rhetorisch wirklich interessanten Vortrag. Und trägt mit feiner Klinge ein bemerkenswertes Argument vor: Ein schöner Punkt dabei: Das Ethos einer Person. Wenn jemand nicht empathisch ist, dann ist er für den Job als Vorbild oder eben als Präsident die falsche Person. Sie hat noch andere Punkte; aber dieser hier passt so […]

Neu vor ändern

Verhalten ist automatisiert. Darum lesen Sie diesen Text mit sehr viel Routine. Sie reagieren auch auf „Guten Morgen“ mit viel Routine. Sie antworten auf Feedback, Vorwürfe, Fragen, etc. zum größten Teil automatisiert. Was, wenn der Wunsch, sich zu ändern zur Routine wird? Heißt das dann: Frohes Neues Jahr? Mit an dieser (!) Stelle veränderungs- und […]

Sie heißt bei mir: Der Weihnachtseffekt!

Die wirksamste Stressspirale in allen Kommunikationssituationen. Der Weihnachtseffekt. Immer wenn es perfekt sein soll, reicht ein Fehler. EIN Fehler. Und dann ist es eben nicht mehr perfekt. Also bringen wir ganz viel (!!) Energie auf und hinein, damit es wieder richtig, wieder perfekt wird. Diese Energie führt dazu, dass alle anderen auch viel Energie aufbringen. […]